Sabine Besse

Autorin, Gestalttherapeutin, Trance Healer 

Jg. 1971, verheiratet, Mutter von zwei Söhnen. Lehrerkind. Kriegsenkel.
Ich lebe mit meiner Familie in Südengland.

Wegpunkte

  • Studium der Sozialarbeit (Dipl. FH) mit staatl. Anerkennung
  • mehrjährige Tätigkeit in PR, Marketing und Online-Redaktion
  • Geburt meiner beiden Kinder
  • sechsjährige Ausbildung als Gestalttherapeutin und Gestalt-Coach
  • Weiterbildung in Gestalt-Körpertherapie
  • Energiearbeit (Reiki, Trance Healing)

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich zudem intensiv mit Trauma.

Wichtiger Hinweis

Der Weg, den ich gegangen bin, um meine Scham zu meistern, ist weitgehend ein Weg der Selbsthilfe. Das war keine bewusste Entscheidung, sondern wurde eher aus der Not geboren. Entsprechend ist auch mein Ansatz selbsthilfe-orientiert.

Gleichwohl hatte ich ein solides Fundament, eine therapeutische Ausbildung und viele Jahre der Selbsterfahrung. Diese Kenntnisse haben mir sehr geholfen.

Schamheilung per Selbsthilfe ist nicht für jeden bzw. nicht zu jedem Zeitpunkt geeignet. Und das ist vollkommen ok!

Das liegt daran, dass Scham fast immer mit Trauma verwoben ist. Und selbst die bestausgebildeten Therapeuten brauchen eine helfende Hand, wenn sie selbst in ein Trauma geraten. Darin liegt seine Natur – dass wir es nicht mehr alleine bewältigen können.

Auch ich brauchte an manchen Klippen Unterstützung, um dann erneut weite Strecken alleine zurückzulegen.

Je stabiler du bist, je mehr Erfahrung du mit Therapie oder Heilarbeit hast, desto mehr wirst du alleine lösen können. Je tiefer deine Wunden gehen bzw. je früher sie entstanden sind, desto eher brauchst du Hilfe.

Solltest du unter einer schwerwiegenden bzw. länger anhaltenden psychischen Störung leiden und hier hilfreiche Impulse finden, besprich sie am besten mit deinem Therapeuten. Stationäre Hilfe bietet diese Klinik für Schamerkankungen.

Es ist gesund und erwachsen, Hilfe zu suchen.

Ich habe das zwar auch erst lernen müssen, aber ich habe es wieder und wieder getan. Sich einzugestehen, dass wir nicht alleine weiterkommen, zeugt von Stärke und Mut. Es zeugt von Eigenverantwortung und dem Wunsch, endlich weiterzukommen.

Sei vor allem eins: gnädig mit dir.

Ich möchte dir zeigen, was möglich ist. Wenn es dir (noch) zu groß erscheint, such dir professionelle Unterstützung. Mach kleine Schritte. Und sei stolz auf jeden noch so kleinen Fortschritt.

Toxische Scham ist kein Vergnügen. Sie muss aber nicht zum lebenslangen Fluch werden.

Die Tatsache alleine, dass du auf dieser Seite bist, zeigt, dass du auf der richtigen Fährte bist.

Ich habe Jahre gebraucht, um überhaupt zu wissen, dass ich es mit Scham zu tun hatte. Manchmal fehlen nur ein paar entscheidende Informationen, damit der Groschen fällt.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du auf die andere Seite der Scham gelangst.
Dort ist nicht immer alles rosarot. Aber meistens ist es ziemlich cool.