Selbstermächtigung – Selbstfürsorge – Selbstheilung

Gestern hatte ich meine Gedanken zu Schamtoleranz geteilt und berichtet, wie mich der Angriff einer Bekannten kalt erwischt hat. Deshalb konnte ich mir die letzten 24 Stunden dabei zusehen, wie ich mich selbst an den Haaren wieder aus dem Sumpf gezogen habe. Nun, um ehrlich zu sein: das Erste, was ich mir Gutes getan habe, war, die Geschichte mit meinem Mann zu teilen. Er hat mir die Bestätigung gegeben, die mein eigener Selbstzweifel gerade nicht hergab. Das hat dem Zwischenfall seinen größten Stachel genommen. Doch so ganz sauber war die Wunde noch nicht, das merkte ich heute. Es piekste und stach. Es tat immer noch weh. Ich reagiere auch noch immer tendenziell mit Depressionen (d.h. unterdrückter Wut) auf Abwertung, und es erfordert dann klare Entscheidungen meinerseits, um dagegen vorzugehen. Schamtoleranz ohne Selbstfürsorge ist zum Ausbluten vorprogrammiert. Wenn wir nicht gut für uns sorgen und trotzdem die Altlasten der anderen auf [...]